Termin: Es bleibt kompliziert? Gemeinsame polnisch-deutsche Geschichte, fragmentierte Erinnerung, Warschau, 24.04.25
Wie steht es um den Prozess der deutsch-polnischen Aussöhnung? Was hat sich in den vergangenen Jahren, mit immer weniger Zeitzeug:innen, aber in einem politisch aufgeladenen Diskurs verändert? Gibt es ein gemeinsames Verständnis der NS-Vergangenheit und der aktuellen Situation in Europa (Stichwort: Ukrainekrieg) in der Gegenwart? Und welche Rolle spielt das Thema Weitergabe von intergenerationellen Traumata, bzw. Familiennarrative in dem Verständnis der jüngsten polnisch-deutschen Geschichte?
Eine Keynote von Prof. Dr. Klaus Bachmann, Professor für Sozialwissenschaften an der SWPS Universität Warschau, leitet in die Diskussion ein.
Auf dem Panel diskutieren:
• Dr. Agnieszka Łada-Konefał, Politikwissenschaftlerin, Deutschlandforscherin, stv. Di-rektorin Deutsches Polen-Institut Darmstadt, Autorin zahlreicher Publikationen zu eu-ropäischer Politik & deutsch-polnischen Beziehungen
• Dr. med. Alicja Klich-Rączka, Fachärztin für Geriatrie, Collegium Medicum der Jagiello-nen-Universität, langjährige Leiterin einer Ambulanz für ehemalige KZ-Häftlinge
• Dr. Andreas Kahrs, Historiker, Geschäftsführer der NGO what matters
• Puneh Abdi, Vorstandsmitglied von democ
Moderation: Dr. Maria Skóra, Wissenschaftlerin und Publizistin
Zum Schluss wird es im Rahmen eines Empfangs mit Fingerfood und Getränken Raum für den infor-mellen Austausch geben.