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Lernen: Werkstattprojekt „Gemeinsam erinnern?“ – Inklusive Erinnerungskultur in der postmigrantischen Gesellschaft (Oerlinghausen, Friedland und Berlin)

Eingereicht am: 15.01.2026
Eingereicht von: Vincent Regente / vincent.regente@deutsche-gesellschaft-ev.de

Vom 14. bis 21. Juni 2026 veranstaltet die Deutsche Gesellschaft e. V. in Kooperation mit dem Kulturreferat für Russlanddeutsche und der Akademie am Tönsberg eine einwöchige Akademiewoche zum Thema Erinnerungskultur, Teilhabe und Bildung in der postmigrantischen Gesellschaft. Die Werkstattwoche findet in der Akademie am Tönsberg (Oerlinghausen, NRW) statt und bringt Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Bildung, Medien, Wissenschaft, Gedenkstättenarbeit und zivilgesellschaftlichem Engagement zusammen.

Das Projekt rückt Erfahrungen von Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern, jüdischen Kontingentflüchtlingen und weiteren Menschen mit postsowjetischer Migrationsgeschichte in den Mittelpunkt – und stellt die Frage, wie deren Perspektiven in schulischer, musealer und journalistischer Vermittlungsarbeit stärker berücksichtigt werden können. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Analyse bestehender Vermittlungspraxis und die Entwicklung eigener Beiträge.

Gesucht werden rund 16 Teilnehmende aus ganz Deutschland. Willkommen sind besonders Journalistinnen und Journalisten, Lehrkräfte, Fachkräfte aus Museen, Gedenkstätten und der politischen Bildung sowie Vertreterinnen und Vertreter betroffener Gemeinschaften.

Die Akademiewoche umfasst:

• Besuche von zentralen Institutionen der Erinnerungsarbeit, Impulse und Workshops mit Expertinnen und Experten,
• moderierte Gruppenphasen zur Erarbeitung eigener Beiträge (z. B. didaktisches Konzept, journalistischer Artikel, Ausstellungsidee, Workshopformat o. Ä.),
• ein öffentliches Abschlussseminar mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Kultur und Zivilgesellschaft.

Das aktuelle Programm kann hier eingesehen werden (PDF): https://www.deutsche-gesellschaft-ev.de/images/veranstaltungen/studienreisen/2026/2026-gemeinsam-erinnern/2026-01-12_Programm-Gemeinsam-Erinnern_Website.pdf (Änderungen vorbehalten).

Ergänzend zur Präsenzwoche finden vorbereitende und nachbereitende Online-Treffen statt. Die Termine werden rechtzeitig mitgeteilt.

Die Teilnahme ist kostenfrei (inkl. Unterkunft und Verpflegung). Eine Unterbringung in Einzelzimmern wird angestrebt. Die Veranstaltung ist als Bildungsurlaub in NRW und Berlin beantragt; weitere Bundesländer auf Anfrage. Die Reisekosten können nach dem Bundesreisekostengesetz übernommen werden

Es wird ein Antrag auf Anerkennung der Veranstaltung als Bildungszeit im Land Berlin gestellt. Anerkennungen für weitere Bundesländer können bei Bedarf geprüft werden.

Bewerbungsmodalitäten: Bitte füllen Sie bis spätestens zum 25. Januar 2026 Ihre Interessenbekundung bei Googleforms aus (https://forms.gle/ofSwqFWYgNtf4uw98). Sie erhalten innerhalb von maximal drei Wochen eine Rückmeldung.

Ansprechpartner:
Dr. Vincent Regente
Leiter der Abteilung EU & Europa
Tel.: +49 (0)30 88 412 288
E-Mail: vincent.regente@deutsche-gesellschaft.ev.de

Das Projekt wird gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Veranstaltungsort

Akademie am Tönsberg
Am Lehmstich 15
Oerlinghausen, 33813 Deutschland
Webseite:
Veranstaltungsort-Website anzeigen

Veranstalter

Deutsche Gesellschaft e. V.
Akademie am Tönsberg
Kulturreferat für Russlanddeutsche
Veröffentlicht am:
Rubrik: Kalender
Tagesredaktion: Dorijan Kaci