Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Geschichte im Konflikt. Sowjetische Mythen“
am Dienstag, 10. November 2026, 19 Uhr, im Museum Berlin-Karlshorst
mit
Dr. Gelinada Grinchenko (Ludwig-Maximilians-Universität München),
Prof. Dr. Violeta Davoliūtė (Universität Vilnius),
Prof. Dr. Jan C. Behrends (Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder) und
Dr. Jörg Morré (Museum Berlin-Karlshorst, Moderation)
Der „Große Vaterländische Krieg“ ist bis heute ein zentraler Bezugspunkt der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg im postsowjetischen Raum. Doch seit dem Zerfall der Sowjetunion haben sich unterschiedliche, teils gegensätzliche Erinnerungskulturen entwickelt. Welche Rolle spielt der sowjetische Kriegsmythos heute in Russland, der Ukraine und Litauen? Wie wird er politisch genutzt, umgedeutet oder infrage gestellt? Darüber diskutieren Prof. Dr. Gelinada Grinchenko, Prof. Dr. Violeta Davoliūtė und Prof. Dr. Jan C. Behrends.
In Kooperation mit der Botschaft der Republik Litauen in Deutschland.
Die Veranstaltung findet mit deutsch-englischer Simultanübersetzung statt.
Um Anmeldung wird gebeten unter kontakt@museum-karlshorst.de
Der Eintritt ist frei.
Weitere Termine in der Veranstaltungsreihe sind:
11. Dezember 2026 | 19 Uhr
Helden braucht das Land. „Panfilowzy“ oder wie der Sieg erzählt wird
12. Januar 2027 | 19 Uhr
Vom Sieger zum Opfer. Der „Genozid am sowjetischen Volk“
13. Februar 2027 | 19 Uhr
„Befreiung Europas vom Faschismus“. Was könnte daran falsch sein?
14. März 2027 | 19 Uhr
Den Sieg markieren. Die Erstürmung des Reichstagsgebäudes