TikTok, Instagram, Podcasts und Co. eröffnen neue Räume für Stimmen, die in klassischen Medien oft wenig Gehör finden. Menschen mit jugoslawischer Fluchtgeschichte teilen dort Erinnerungen, klären über Krieg, Flucht und Vertreibung auf und sprechen über Folgen, die über Generationen weiterwirken. Doch wo Chancen für Sichtbarkeit und Austausch entstehen, verbreiten sich auch Desinformation und nationalistische Narrative. Wann werden soziale Medien zu einem Ort der Solidarität und wo beginnt die Gefahr?
Programm:
Begrüßung
Dr. Roland Borchers, Direktor, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung (Berlin)
Gespräch
Fata Hasanović, Influencerin
Krsto Lazarević, Journalist und Podcaster „Neues vom Ballaballa-Balkan“
Dr. Eva Tamara Asboth, Postdoc, Österreichische Akademie der Wissenschaften (Wien)
Moderation: Simone Gaul, Journalistin und Podcasterin „Die Zeit“
Im Anschluss laden wir Sie zu einem kleinen Empfang ein.
weitere Information: https://www.flucht-vertreibung-versoehnung.de/de/veranstaltung/posts-reels-stories-fluchterfahrungen-aus-jugoslawien-im-netz
Zeit: 11. November 2026, 18:30 Uhr, Einlass ist ab 18:00 Uhr.
Ort: Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung; Stresemannstraße 90, 10963 Berlin
Sprache: deutsch
Kostenlose Anmeldung: https://buchungen.flucht-vertreibung-versoehnung.de/de/tickets/109
Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zerfallen. Geflohen. Angekommen? Erfahrungen aus Bosnien und Herzegowina“
Eine Veranstaltung von: Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung · Bundeszentrale für politische Bildung
Weiterführende Informationen unter: https://www.flucht-vertreibung-versoehnung.de/de/veranstaltung/posts-reels-stories-fluchterfahrungen-aus-jugoslawien-im-netz