Was wissen wir über die Schicksale von Menschen, die im Laufe ihres Lebens sowohl Opfer nationalsozialistischer als auch stalinistischer Repressionen wurden?
💬 In diesem Workshop werden wir anhand der Biografien konkreter Menschen über weitgehend unbeachtete Kapitel europäischer Geschichte sprechen. Unter ihnen – sowohl bekannte Persönlichkeiten als auch diejenigen, deren Geschichten nur in Familienarchiven und den Erinnerungen ihrer Nachkommen erhalten geblieben sind.
🤝 Wir besprechen,
• was «doppelte Verfolgung» bedeutet;
• wie die Erinnerung an diese traumatischen Ereignisse in den Familien weitergegeben wird;
• warum viele solcher Geschichten bis heute kaum bekannt sind;
• wie sie sich einem breiten Publikum vermitteln ließen.
An der Veranstaltung nehmen Nachkommen der Verfolgten, überlebende Zeitzeug:innen und Expert:innen teil.
Wir laden alle ein, die sich für Geschichte, familiäre Erinnerung und Erinnerungskultur interessieren.
📚 Das Format umfasst eine moderierte Diskussion samt der Sammlung von Familiengeschichten mit der Möglichkeit ihrer späteren Archivierung.
Die Veranstaltung wird mit finanzieller Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt.
📅 Datum: 11 Juli, 13:00
📍 Ort: Reforum Space Berlin — Wiener Straße 31, 10999 Berlin
📝 Anmeldung: https://forms.gle/Xn62ue1owx976Tzn7