Termin: Eröffnung der Ausstellung „Wieso seid ihr noch am Leben?“ – Der Holodomor: Stalin stürzt die Ukraine in die größte Hungersnot der Geschichte Europas, Potsdam, 20.05. 2026

Eingereicht am: 07.05.2026
Eingereicht von: Gerhard Gnauck / G.Gnauck@LMU.de

Herzliche Einladung in die neue Station der Wanderausstellung.

Zur Eröffnung diskutieren wir über: „Der Holodomor und die deutsche Erinnerung“, mit Slawist Prof. Alexander Wöll, den Historikern Prof. Dominik Geppert und Dr. Franziska Davies (alle Potsdam) und Historiker Dr. Gerhard Gnauck (MHZ/LMU München). Gezeigt werden auch Ersatzspeisen aus der Zeit dieses Hungers.

Der Holodomor, die aus politischen Gründen künstlich herbeigeführte Hungersnot, kostete in der damals sowjetischen Ukraine 1932/33 etwa vier Millionen Menschen das Leben. Dies war das größte unter den Verbrechen des sowjetischen Regimes. Der Bundestag hat den Holodomor (ukrainisch für „Hungermord“) mit überwältigender Mehrheit als Genozid anerkannt. Wie erinnern wir heute an diese „politische Hungersnot“ und ihre Opfer?

Universität Potsdam, Campus Am Neuen Palais 10, Haus 12, Hörsaal 0.39
(Ausstellung selbst bis 2. Juli, Haus 11, Säulenhalle)

Die Veranstaltung wird vom MHZ (www.lmu.de/mhz/de/) in Zusammenarbeit mit Universität Potsdam, KAS.de und dem Verein Push-UA.de organisiert.

Weiterführende Informationen unter: https://www.kas.de/de/web/brandenburg/veranstaltungen/detail/-/content/warum-seid-ihr-noch-am-leben-der-holodomor-1932-33
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Rubrik: Kalender
Tagesredaktion: CS