Liebe JOEs,
Die März-April-Ausgabe der Zeitschrift „Religion & Gesellschaft in Ost und West“ (RGOW), die in Kooperation mit der Initiative Ukrainian Research in Switzerland (URIS) an der Universität Basel entstanden ist, nimmt politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen in der Ukraine seit dem späten 19. Jahrhundert in den Blick und untersucht, wie diese die heutigen ukrainischen Reaktionen auf die russische Aggression prägen.
Abstracts aller Texte, zwei Beiträge im Volltext und Hinweise zur Bestellung unter:
https://rgow.eu/zeitschrift/2026/3-4
INHALT
Dóra Mérai
Vergangenheitsdeutung und Zukunftserwartung. Wiederaufbau in der Ukraine
Mariana Budjeryn
Verpasste Chance. Das Budapester Memorandum von 1994
Oleksandr Zabirko
Der zerquetschte Zankapfel: Die Tragödie der Region Donbas
Volodymyr Kulikov
Politisches Verhandlungsobjekt. Der Ressourcenreichtum der Ukraine
Iryna Skubii
Monokultur und kulturelles Symbol: Sonnenblumen in der Ukraine
Olena Palko
Doppelte Herausforderung. Minderheitenpolitik in der Ukraine
Julia Elena Grieder
Historische Vielfalt. Minderheiten in Transkarpatien
Mykola Homanyuk, Janush Panchenko
Neue Sichtbarkeit. Roma in der Ukraine und der Krieg
Svitlana Odynets
Perpetuum mobile. Ukrainische Migration im 19. und 20. Jahrhundert
Olena Petrenko
Neue Partizipation. Frauen im Untergrund und an der Front
Natalia Kudriavtseva
Sprache im Krieg: Hinwendung zum Ukrainischen
Maryna Rabinovych
Beitrag zur Resilienz. Die Dezentralisierungsreform in der Ukraine
Olena Rybiy
Zivilgesellschaftliches Engagement. Die Rolle von NGOs in der Ukraine
Alfons Brüning
Bedeutend, aber umstritten. Zum Tod von Patriarch Filaret
Regula Spalinger
Praktische Hilfe im Krieg. Ukrainische Projektpartner im Dauereinsatz
BUCHBESPRECHUNGEN
Ulrich Schmid (Hg.)
Ukrainische Literaturgeschichte
Ninja Bumann, Kerstin S. Jobst, Stefan Rohdewald, Stefan Trobest (eds.)
Handbook on the History and Culture of the Black Sea Region
Andriy Mykhaleyko
Streit um das Kyjiwer Erbe
Olha Martyniuk
Helden eines Landes, das es nicht mehr gibt