Veranstaltungstermin: Dienstag, 13. Oktober 2026, 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München
Mit den während und nach dem Zweiten Weltkrieg erlassenen Dekreten des tschechoslowakischen Staatspräsidenten Edvard Beneš wurden Hunderttausende Menschen deutscher und ungarischer Abstammung entrechtet und enteignet – darunter auch Personen jüdischer Herkunft mit deutscher oder ungarischer Muttersprache sowie Menschen, die nicht der deutschen Minderheit angehörten, wie etwa die Adelsfamilie Liechtenstein.
Der Vortrag beleuchtet die erinnerungspolitischen und rechtlichen Folgen der fortgeltenden Beneš-Dekrete mit besonderem Fokus auf die bayerisch-tschechischen, liechtensteinisch-tschechischen und slowakisch-ungarischen Beziehungen.