Donnerstag, 8. Oktober 2026, 19 Uhr
Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Stresemannstraße 90
10963 Berlin
Der Georg-Dehio-Preis wird seit 2003 vom Deutschen Kulturforum östliches Europa jährlich im Wechsel als Georg-Dehio-Kulturpreis und als Georg-Dehio-Buchpreis vergeben. Der Preis erinnert an den bedeutenden, aus Reval (estnisch Tallinn) gebürtigen Kunsthistoriker Georg Dehio (1850–1932). Sein Blick für regionale Zusammenhänge und sein Gespür für die wechselvolle Geschichte historischer Denkmäler haben Maßstäbe gesetzt, an denen sich auch die Arbeit des Deutschen Kulturforums östliches Europa orientiert. Mit dem vom Bundesministerium des Innern dotierten Georg-Dehio-Kulturpreis würdigt das Deutsche Kulturforum östliches Europa besondere Leistungen von Menschen und Institutionen, die in herausragender Weise dazu beigetragen haben, das gemeinsame kulturelle Erbe jener Regionen des östlichen Europa, in denen im Laufe der Geschichte auch Deutsche gelebt haben, zu erforschen, zu bewahren, einem interessierten Publikum zu präsentieren und damit den interkulturellen Dialog und das gegenseitige Verständnis zu fördern.
Der Georg-Dehio-Kulturpreis 2026 – Hauptpreis wird dem Publizisten, Sachbuchautor und Filmproduzenten Herrmann Pölking für seine filmische Visualisierung der Geschichte Ostpreußens verliehen. Der Förderpreis würdigt den Literaturkreis der Deutschen aus Russland e. V. für sein bereits über 30 Jahre anhaltendes Engagement für Literatinnen und Literaten, die als Spätaussiedler aus den Staaten der früheren Sowjetunion nach Deutschland kamen.
Programm:
Begrüßung
Dr. Nils Köhler, Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Dr. Harald Roth, Deutsches Kulturforum östliches Europa
Grußwort
Dr. Lothar Müller, Leiter der Abteilung Demokratie und Gesellschaft, Bundesministerium des Innern
Überreichung der Preise
Laudatio für Hermann Pölking
Dr. Rainer Rother, Kurator und Filmhistoriker
Laudatio für den Literaturkreis der Deutschen aus Russland
Eleonora Hummel, Autorin
Musikalische Gestaltung: Die Pianistin Maja Matijanec spielt Stücke von Werner Richard Heymann und Alfred Schnittke
Der Eintritt ist frei.
Anmeldung erforderlich unter der E-Mail-Adresse: deutsches@kulturforum.info