Herzliche Einladung zum Mo., 1. Juni um 18 Uhr an die Filmuniversität Babelsberg in Potsdam, an die Wiege des deutschen Films!
Dort, an der Marlene-Dietrich-Allee 11, 14482 Potsdam, wird im „Großen Kino“, Saal 1104, der Dokumentarfilm „Family Album“ (2024, 80 Minuten, engl./ukr. /dt. mit englischen Untertiteln) gezeigt. In Anwesenheit der Regisseurin Maryna Tkachuk, die extra aus Kyjiw anreist. Ihr Film verknüpft den heutigen Krieg in der Ukraine mit dem Holodomor von 1932/33 und macht so für die Zuschauer*innen die Verbindung zwischen Gegenwart und Vergangenheit spürbar – so wie es der Film-Hauptperson Samara Pearce ergangen ist, die jetzt selbst Fotografin ist.
Handlung: Die Britin Samara Pearce bekommt die Kamera ihres österreichisch-jüdischen Urgroßvaters Alexander Wienerberger in die Hände, zusammen mit zwei Fotoalben voller geheimer Aufnahmen vom Holodomor. Dies nimmt die junge ukrainische Regisseurin Maryna Tkachuk zum Ausgangspunkt für einen bewegenden Dokumentarfilm über die von Stalins Politik verursachte Hungersnot in der Ukraine 1932/33 („Holodomor“) mit etwa 4 Millionen direkten Opfern. Samara entdeckt in ihrer Familiengeschichte ihr Lebensthema, denn ihr Urgroßvater war 1933 als Ingenieur in sowjetischen Diensten und wurde zufällig zum wichtigsten Foto-Chronisten der Hungersnot. Seit 2022 bereist sie selbst die Kriegsgebiete der Ukraine. Die Filmkamera folgt ihr dabei.
Anreise zur Filmuniversität: https://www.filmuniversitaet.de/footer/kontakt/anfahrt
Diese Veranstaltung wird organisiert vom deutsch-ukrainischen historischen Zentrum MHZ (LMU München/UKU Lviv). Sie begleitet die Holodomor-Ausstellung „Wieso seid ihr noch am Leben?“ an der Universität Potsdam (bis 2. Juli, siehe Link weiter unten).
Weiterführende Informationen unter: https://www.uni-potsdam.de/de/veranstaltungen/detail/2026-05-20-eroeffnung-der-ausstellung-warum-seid-ihr-noch-am-leben-der-holodomor-193233