« Alle Veranstaltungen

Konf.: Danzig – Berlin, Eine vergessene Beziehungsgeschichte, Berlin 27.-28.8.22

Eingereicht am: 26.05.2022
Eingereicht von: Vincent Regente / vincent.regente@deutsche-gesellschaft-ev.de

Danzig und Berlin. Was verbindet die beiden Metropolen an Mottlau und Spree? Eine lang zurückreichende Verflechtungsgeschichte, deren Betrachtung ebenso in die Irrungen und Wirrungen wie in die über Jahrhunderte auch friedlichen und fruchtbaren Beziehungen zwischen Deutschland, Danzig und Polen einführt. Gemeinsame Vergangenheit und Kultur verdichten sich in Persönlichkeiten, Ereignissen, Architektur und in den Künsten, die diese Städte verbinden und anhand derer sich die gemeinsame Geschichte erzählen lässt.

Die Konferenz findet im Europasaal der Deutschen Gesellschaft e. V. statt (Mauerstraße 83/84, D-10117 Berlin). Die Teilnahme ist kostenfrei.

Programm:

Sonnabend, 27.08.2022

16:00–16:15 Uhr: Begrüßung

– Marcel Pauls, Bund der Danziger e. V.
– Magdalena Oxfort M.A., Kulturreferentin für Westpreußen, Posener Land und Mittelpolen

16:15–17:30 Uhr: Vortrag und Diskussion:

Danzig und Berlin – Der Versuch einer Verflechtungsgeschichte

– Prof. Dr. Hans-Jürgen Bömelburg, Justus-Liebig-Universität Gießen und Stellv. geschäftsführender Direktor des Gießener Zentrums Östliches Europa (GiZO)

17:30–17:45 Uhr: Pause

17:45–19:00 Uhr: Vortrag und Diskussion:

Heinrich Sahm. Ein politisches Leben in Danzig und Berlin zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus

– Dr. Lars Lüdicke, Deutsche Gesellschaft e. V.

19:00–20:30 Uhr: Gemeinsames Abendessen

20:30–21:30 Uhr: Festvortrag:

Danzig als ‚Hauptstadt‘ des aufbegehrenden Polen: Solidarność als Hoffnung für die Menschen in Polen, Berlin und Europa

– Prof. Stefan Chwin, Schriftsteller und Literaturhistoriker

Sonntag, 28.08.2022

10:00–12:00 Uhr: Führung und Diskussion:

Berlin-Danziger Persönlichkeiten der Vergangenheit und ihre Bedeutung heute (Exkursion auf den Französischen Friedhof)

– Dr. Jan Daniluk, Historiker

12:00–13:00 Uhr: Vortrag und Diskussion:

Romantische Verklärung, ideologische Vereinnahmung oder denkmalpflegerische Sorge? Die Rekonstruktionen des Schlieffhauses in Danzig/Gdańsk und auf der Pfaueninsel (Potsdam)

– Dr. Katja Bernhardt, Kunsthistorikerin, Nordost-Institut, Lüneburg

13:00–14:00 Uhr: Mittagspause

14:00–15:15 Uhr: Vortrag und Diskussion:

Danzig und die Danziger im Blick von Ost-Berlin

– Wolfgang Templin, DDR-Bürgerrechtler und Publizist

15:15–15:45 Uhr: Kaffeepause

15:45–17:00 Uhr: Vortrag und Diskussion:

Daniel Chodowiecki – eine Danziger und Berliner Epochengestalt

– Anna Schultz, Kunsthistorikerin, Akademie der Künste Berlin

17:00–17:15 Uhr: Schlussworte und Ende der Tagung

ab 17:15 Uhr: Abreise der Teilnehmer

Um Anmeldung wird bis zum 15.07.2022 per E-Mail an vincent.regente@deutsche-gesellschaft-ev.de gebeten. Danach können ggf. noch verfügbare Restplätze angefragt werden. Bitte geben Sie in der Anmeldung an, ob Sie eine Übernachtung benötigen. Wir haben einige Hotelzimmer reserviert und können diese voraussichtlich kostenfrei zur Verfügung stellen. Das Kontingent ist begrenzt.

Aktuelle Informationen zu den Covid-19-Infektionsschutzbestimmungen erhalten Sie im Vorfeld der Veranstaltung.

Die Tagung wird gefördert vom Bundesministerium des Innern und für Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Weiterer Förderer ist das Kulturreferat für Westpreußen, Posener Land und Mittelpolen (als von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderte Institution).

Kontakt

Dr. Vincent Regente
Leiter Abt. EU & Europa
E-Mail: vincent.regente@deutsche-gesellschaft-ev.de
Tel.-Nr.: +49 (0) 30 88412 288

Veranstalter

Deutsche Gesellschaft e. V.
Bund der Danziger e. V.
Veröffentlicht am:
Rubrik: Kalender
Region: Deutschland
Tagesredaktion: Megan Nagel