Job: Koordinator:in für das SCIENCE AT RISK Emergency Office, Berlin

Eingereicht am: 12.09.2022
Eingereicht von: Anna Brixa / annabrixa@gmail.com

Stellenausschreibung:
Koordinator*in (m/w/d) im SCIENCE AT RISK Emergency Office (Mutterschaftsvertretung)
by Akademisches Netzwerk Osteuropa, akno e.V.

Das Akademische Netzwerk Osteuropa e.V. sucht für sein Nothilfereferat SCIENCE AT RISK Emergency Office in Berlin schnellstmöglich eine/n Koordinator*in (Mutterschaftsvertretung) auf Honorarbasis.
Die Arbeit findet sowohl am Standort Berlin als auch online im Homeoffice statt. Die Arbeitszeit beträgt 10-20 Stunden pro Woche – bei Ausgestaltung und Umfang der Arbeitszeiten sowie dem Wechsel zwischen Präsenz- und Online-Tätigkeit besteht nach Absprache eine gewisse Flexibilität. Das Honorar orientiert sich an NGO-üblichen Sätzen für diese Tätigkeit. Bitte teilen Sie uns Ihre Honorarvorstellung mit. Wichtig: Die Stelle ist bis zum 31.11.2022 befristet. Eine mögliche Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses hängt vom beiderseitigen Einverständnis und von den Projektzusagen des Auswärtigen Amtes und anderer Förderinstitutionen für das Kalenderjahr 2023 ab.

Zu Ihren Aufgaben zählen:
Die Kommunikation mit deutschen Hochschulen und wissenschaftlichen Institutionen für das im Aufbau befindliche Nothilfereferat für von Krieg und politischer Verfolgung bedrohte Wissenschaftler*innen und Studierende aus Belarus, der Ukraine und Russland. Hierunter fallen: telefonische Kontaktaufnahme mit Bildungsinstitutionen, die aktiv Angebote für unsere Zielgruppe bereitgestellt haben; Vorstellung und Vermittlung geeigneter Bewerber*innen; Pflege unserer Datenbank; Recherche weiterer Angebote (Stipendien, Stellen, Studienplätze etc.); Bearbeitung anfallender organisatorischer Aufgaben rund um den Ausbau unser aktuell sehr stark expandierenden NGO und die Einrichtung unseres Coworking Spaces.

Ihr Profil – Sie verfügen über:
-kommunikatives Geschick und einen guten Einblick in das deutsche Hochschulsystem
-Deutschkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau und gute Englisch-Kenntnisse; Ukrainisch- bzw. Russisch-Kenntnisse sind nicht notwendig, aber von Vorteil
-hohe Motivation und Belastbarkeit in Verbindung mit einer eigenständigen und selbstverantwortlichen Arbeitsweise

Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Mitarbeit in einem kleinen und kollegialen Team. Ihre Bewerbungsunterlagen (CV ist ausreichend) richten Sie bitte an: institutions@science-at-risk.org

Wer wir sind: Das Akademische Netzwerk Osteuropa (akno e.V.) ist eine Nicht-Regierungsorganisation mit Sitz in Berlin. Das unter dem Dach von akno e.V. verortete SCIENCE AT RISK Emergency Office ist aus der engen Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO e.V.) entstanden – vor allem durch die gemeinsame Nothilfearbeit und Registrierung von über 1400 politisch verfolgten und repressierten Studierenden und Wissenschaftler*innen aus Belarus nach den gefälschten Präsidentschaftswahlen im August 2020. Aus diesem Personenkreis konnten in den vergangenen knapp zwei Jahren rund 600 Personen persönlich beraten werden, während 177 Personen direkt an deutsche Wissenschaftsinstitutionen vermittelt und/oder mit Stipendien ausgestattet werden konnten. (www.akno.network)

Was wir machen: Zusammen mit unseren Partnerorganisationen aus Belarus, Russland und der Ukraine (unabhängige Zivilgesellschaft sowie Menschenrechts- und Wissenschaftsorganisationen in den Zielländern bzw. im erzwungenen Exil wie dem Helsinki-Komitee, OVD-Info, SBS, Chestni Universitet, Razam, Office Tichanowskaya u.a.) sind wir eine der wenigen zentralen Anlauf-, Beratungs-, Verifizierungs-, Registrierungs- und Nothilfestellen in Deutschland für die akademischen Opfer von politischer Repression (Belarus/Russland) und Krieg (Ukraine). Neben der Vergabe kleinerer Stipendien werden für die Betroffenen vor allem Schulungen und ein persönliches Mentoring organisiert – mit dem Ziel, Wissenschaftler*innen und Studierende aus den Zielländern in Studien- und Promotionsplätze sowie Lehr- und Forschungsaufträge an deutschen wie europäischen Universitäten und Wissenschaftsorganisationen zu vermitteln. Bis Jahresende sind zudem zehn große Online-Ringvorlesungen an deutschen Universitäten unter Mitwirkung von insgesamt 150 betroffenen Wissenschaftler*innen aus den drei Zielländern geplant.

Veröffentlicht am:
Rubrik: Chancen
Tagesredaktion: Nicole Pörschmann