Aufruf: Projekt zu Protestkunst in Osteuropa – Inputgebende gesucht, Berlin

Eingereicht am: 25.07.2022
Eingereicht von: Lisa-Maria / protest_art@protonmail.com

MAKE PROTEST ART
Interactive art days with input on protest art in Eastern Europe

***english below***

Suche nach Inputgebenden zu Protestkunst in Osteuropa!

Wir sind eine links-feministische Initiative und möchten den Menschen in Berlin die Region Osteuropa und dortigen Kämpfe näherbringen. Unser Ziel ist es Menschen von verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen für Osteuropa zu interessieren und ein tieferes Verständnis für die Region und ihre Gesellschaften zu erreichen. Dies wollen wir anhand des Themas Protestkunst umsetzen und machen dazu ein zwei-wöchiges Projekt im Oktober 2022. Einerseits werden (Protest-)künstler*innen dazu eingeladen einen Input über ihre Arbeit und ihr Land zu geben. Andererseits sollen sich die Teilnehmenden selbst auf künstlerische Art und Weise mit dem Thema auseinandersetzen und ihr eigenes Kunstprodukt schaffen.

Für unser Projekt sind wir noch auf der Suche nach (Protest-)künstler*innen die Interesse haben einen Input zu geben!

Was meinen wir mit „Protestkunst“?
Protestkunst ist unserem Verständnis nach jede Art von Kunst die genutzt wird um für oder gegen etwas zu protestieren. Das Medium kann dabei sehr unterschiedlich sein: Fotografien, Performances, Comics, Street Art u.a. Protestkunst unterscheidet sich von „normaler“ Kunst darin, dass die Kunst nicht in erster Linie dazu dient, schön oder ästhetisch zu sein, sondern dass bewusst politische und soziale Botschaften damit vermittelt und soziale oder politische Probleme adressiert werden sollen. Wir wollen jedoch keine abschließende Definition von Protestkunst geben, da es viele verschiedene Formen und Beispiele sowie Entwicklungen dazu in der Geschichte gegeben hat.
Davon abgeleitet verstehen wir unter Protestkünstler*in eine Person die künstlerisch aktiv ist und ihre Kunst als Medium nutzt, um soziale oder politische Botschaften zu verbreiten. Die Person muss dabei ihre Kunst nicht „professionell“ machen. Unserer Meinung nach kann jede*r ein*e Protestkünstler*in sein. Entscheidend ist die Idee mit der die Kunst gemacht wird – inwieweit die Person sich selbst als „Protestkünstler*in“ bezeichnet ist dabei nebensächlich.

Wann?
Hauptteil des Projektes findet vom 1.-3.10.22 statt, idealerweise 1 Input / Tag, aber wir sind flexibel

Was/Wen genau suchen wir?
Menschen mit einem persönlichen Bezug zu Osteuropa bzw. aus Osteuropa, die über ihre (Protest-)kunst und ihr Land, in dem sie leben (gelebt haben), einen Input auf Englisch geben möchten. Form und Dauer sind flexibel und können je nach deinen Bedürfnissen und Kapazitäten angepasst werden

Wo?
Idealerweise offline in Berlin, ansonsten via Online Zuschaltung

Gibt’s Geld dafür?
Wir beantragen derzeit Förderung und hoffen dir ein kleines Honorar zahlen zu können

Interesse?
Dann melde dich bei uns und stelle dich und deine Kunst kurz vor. Wir freuen uns von dir zu hören.

Kontakt: protest_art@protonmail.com

Schreib uns auch gerne, wenn du weitere Fragen hast! Gerne kannst du unseren Aufruf auch weiterleiten!

MAKE PROTEST ART
Interactive art days with input on protest art in Eastern Europe
Call for inputs about protest art in Eastern Europe!

We are three young left-feminist initiative who want to bring the region of Eastern Europe and the struggles of the people there closer to the people in Berlin. Our aim is to interest people from different social and cultural backgrounds for Eastern Europe. We want to achieve a deeper engagement with the topic of protest art in Eastern Europe as well as with the societies in EE. To realize this, we are using the following approach: on the one hand, artists from EE will give an input about their work and country. On the other hand, participants will work artistically themselves and produce their own artworks, with a self-chosen medium.

We are still looking for (protest) artists who like to give an input about their art!

What does “protest art” mean?
By protest art we mean a form of action that uses artistic means to protest for or against something. These can be of a very different nature, e.g. photographs, performances, comics or street art. Protest art differs from „normal“ art in the fact that protest art is not primarily made for the purpose of beauty or aesthetics, but explicitly to communicate political (or social) messages and address societal, political or social problems. We don’t want to give a final or excluding definition of protest art, because there are many forms and examples as well as different developments in history.
Based on the above definition, a protest artist is – in our opinion – a person who is artistically active and uses their art as a medium to convey social or political messages. This person does not have to be a professional artist in the sense that they earn money or do this professionally. In our understanding, anyone can be a protest artist. What is important is the idea or the goal that is associated with the art and not whether the person uses the term “protest artist” to describe themselves or not.

When?
Main part of project, workshop with inputs: 1st-3rd October (ideally one input per day but we are flexible)

What/ Who are looking for?
People with a personal relation to Eastern Europa or from Eastern Europe who want to give an input in English about their (protest-)art and country they are living in (had been living in). Form and duration is flexible and up to your wish and capacities

Where? Ideally offline in Berlin, otherwise via online session

Money?
We are applying for funding and hope that we can pay you a little fee for your input.

Interested? Text us and tell us about yourself and your art! We are looking forward to hear from you!

Contact: protest_art@protonmail.com

Please also don’t hesitate to text us if you any questions! And feel free to forward this call to other people

Veröffentlicht am:
Rubrik: Chancen, Initiative
Tagesredaktion: Julian May-Johann